Interview
Wer bin ich?
Ein erstes Interview über mich, meine Neugier, Familie, Beruf, Hobbys und darüber, warum es diesen Blog überhaupt gibt.
- persönlich
- über-mich
- blog
Wer bist du eigentlich?
Ich bin zweifacher Familienvater, wohne in Schwelm, komme ursprünglich aus Salzgitter, arbeite bei Schalke 04 als Data Engineer und BI Analyst und interessiere mich für Sport, Technik, Filme und Serien sowie Videospiele.
Und übrigens: Ich heiße Rafael.
So ungefähr wäre vermutlich meine Antwort, wenn mich jemand fragt, wer ich bin. Bei mehr Zeit würde ich je nach Gesprächspartner wahrscheinlich auf das Thema näher eingehen, bei dem ich die größte Interessen-Schnittmenge vermute.
Und wenn wir Beruf, Wohnort und Familienstand einmal weglassen: Was macht dich als Person aus?
Ich bin begeisterungsfähig für unglaublich viele Themen und mag es, mich in Dinge richtig reinzunerden. Es gibt kaum Themen oder Gebiete, die ich komplett uninteressant finde.
Das ist gleichzeitig eine Stärke und eine Schwäche. Durch meine Neugier entdecke ich ständig neue Dinge, über die ich mehr wissen möchte. Dadurch bin ich aber auch häufig etwas sprunghaft und vollende Dinge nicht immer so anständig, wie ich es ursprünglich vorhatte.
Außerdem würde ich mich als introvertiert bezeichnen. Gerade in Gruppen brauche ich meine Zeit, um mich einzubringen. Freunde und Familie schätzen dagegen meine Gelassenheit und Ruhe. Das ist interessant, weil ich selbst diese Gelassenheit nicht immer so an mir sehe.
Wie sieht dieses „Reinnerden“ konkret aus?
Wenn mich etwas interessiert, gehe ich meistens ziemlich perfektionistisch daran. Ich suche nach dem besten Weg, die neue Sache irgendwie in mir zu implementieren.
Das kann dazu führen, dass relativ schnell ein Indoor-Bike fürs Training bestellt wird. Das hat sich zum Glück als nachhaltige Anschaffung erwiesen und wird bis heute benutzt. Mein Versuch, Keyboard spielen zu lernen, war dagegen eher kurzweilig.
Was aber fast immer gleich ist: Die Suche nach dem optimalen Einstieg, der richtigen Methode oder dem besten Werkzeug kann für mich manchmal aufregender sein als die Sache an sich.
Damit ein neues Interesse langfristig hängen bleibt, muss es meinen aktuellen Nerv treffen. Es muss also irgendwie in meine momentane Lebens-, Berufs- oder Freizeitsituation passen. Ist das der Fall, kann aus einer spontanen Begeisterung durchaus etwas Dauerhaftes werden.
Passt diese Eigenschaft auch zu deinem Beruf?
Ziemlich gut sogar.
Nach meinem Bachelor in Wirtschaftsinformatik wollte ich den Master nicht direkt anschließen. Das wissenschaftliche Arbeiten war mir damals einfach zu zäh. Also bin ich etwas blauäugig in die Arbeitswelt gegangen und dort ziemlich schnell ins kalte Wasser der Business Intelligence geworfen worden.
In diesem Bereich habe ich mich dann in den vergangenen 15 Jahren weiterentwickelt und etabliert.
Ich glaube, dass mir dabei gerade meine Neugier geholfen hat. Es war eigentlich immer der Antrieb da, Dinge besser zu machen: Wie kann ich Daten besser beschaffen? Wie kann ich sie effizienter verarbeiten? Wie kann ich die Analyse verbessern?
Aus genau diesem „besser und effizienter“ ziehe ich bis heute einen großen Teil meines Spaßes und meiner Motivation an der Arbeit.
Wie sieht für dich ein perfekter freier Tag aus?
Wenn wir von einem wirklich freien Tag ohne Verpflichtungen sprechen, würde ich wahrscheinlich mit Training anfangen. Das kann eine Einheit auf meinem Indoor-Bike sein oder vielleicht eine Paddel-Runde mit Kollegen.
Danach darf Sport im Fernsehen nicht fehlen. Fußball-Bundesliga, NFL, Tennis oder eben das, was saisonal gerade interessant ist.
Anschließend eine ausgiebige Runde Computerspielen. Und unter drei bis vier Stunden nenne ich es nicht ausgiebig.
Danach könnte ich mir noch eine Stunde freizeitliches Programmieren vorstellen. Programmieren ist für mich also nicht nur Beruf. Wenn mich ein eigenes Projekt oder eine Technologie interessiert, beschäftige ich mich auch in meiner Freizeit gerne damit.
Zum Abschluss des Tages dann einen Film oder eine Serie.
Eigentlich wäre damit ziemlich viel von dem abgedeckt, womit ich gerne meine Zeit verbringe.
Was fasziniert dich an Videospielen, Filmen und Serien?
Mir gefällt vor allem das Abtauchen in eine andere Welt.
Dabei muss Unterhaltung für mich nicht immer besonders anspruchsvoll sein. Es darf gerne auch einmal stumpf sein. Gleichzeitig gefallen mir aber genauso tiefere und anspruchsvollere Dinge. Ich brauche da keine feste Kategorie.
Wenn ich drei Spiele mit auf die einsame Insel nehmen dürfte, wären es wahrscheinlich Minecraft, Europa Universalis IV und Diablo II.
Bei Serien gehören Breaking Bad, Stargate SG-1 und Game of Thrones zu meinen Favoriten.
Bei Filmen wird es noch schwieriger, eine kleine Auswahl zu treffen. Vergiss mein nicht!, Fight Club und Sin City wären auf jeden Fall Kandidaten – und dann würden mir wahrscheinlich direkt noch viele weitere einfallen.
Vielleicht ist genau diese Mischung auch ein Grund dafür, warum ich über solche Dinge schreiben möchte. Ich möchte mich nicht darauf festlegen, nur eine bestimmte Art von Film, Spiel oder Serie interessant finden zu dürfen.
Du hast dich ganz am Anfang als zweifacher Familienvater vorgestellt. Was hat das Vatersein verändert?
Das Vatersein bringt einen neuen Blickwinkel auf das Leben.
Durch meine Kinder darf ich selbst auch noch einmal Kind sein. Ich genieße es sehr zu beobachten, wie sie die Welt entdecken und Stück für Stück verstehen lernen.
Gleichzeitig haben sich meine Prioritäten verschoben. Die eigene Selbstoptimierung und die Arbeit stehen weniger im Fokus als früher. Auch die eigene Vergänglichkeit ist mir viel stärker bewusst geworden.
Dabei beschäftigt mich weniger die Frage, was irgendwann einmal von mir bleibt. Viel stärker ist das Bewusstsein dafür geworden, wie schnell die Zeit vergeht. Daraus entsteht der Wunsch, den Moment möglichst voll auszukosten.
Das wirkt sich natürlich auch auf meine Hobbys aus. Vatersein verlangt eine deutlich sorgfältigere Vorselektion dessen, womit ich meine Zeit verbringe.
Ich würde beispielsweise Filme gerne wieder häufiger im Kino sehen. Momentan muss Streaming meistens reichen.
Dafür entsteht etwas anderes: Mit zunehmendem Alter meiner Kinder kann ich mit ihnen gemeinsame Hobbys entwickeln oder alte Interessen von mir neu entdecken. Zuletzt war das beispielsweise der Versuch, gemeinsam ein Panini-Sammelalbum zur WM voll zu bekommen.
Was möchtest du deinen Kindern mitgeben?
Eigentlich nichts besonders Spektakuläres.
Ich möchte vor allem, dass sie später auf eine freudige und unbeschwerte Kindheit zurückblicken können und sich dabei an viele gemeinsame Erlebnisse erinnern.
Und vielleicht schaffe ich es ja, sie ein wenig mit meiner eigenen Neugier anzustecken.
Wenn sie selbst mit offenen Augen durch die Welt gehen, sich für Dinge begeistern können und wissen wollen, wie etwas funktioniert, hätte ich dagegen nichts einzuwenden.
Warum dann dieser Blog?
Ich habe Spaß daran, meine Gedanken zu teilen und zu diskutieren.
Viele tolle Momente aus meiner Jugend resultieren beispielsweise daraus, dass ich mit Freunden Streitgespräche darüber geführt habe, ob Film XY der absolute Meilenstein ist oder überhaupt nichts taugt.
Genau dieser Austausch macht für mich einen Teil des Spaßes aus. Ich muss mein Gegenüber dabei nicht davon überzeugen, dass meine Einschätzung die einzig richtige ist.
Dazu kommt, dass ich so eine altmodische eigene Homepage beziehungsweise einen Blog immer noch toll finde. Sowohl technisch als auch inhaltlich.
Mir ist außerdem die Kontrolle über meine eigenen Gedanken und Texte wichtig. Ich bin kein Fan davon, meinen Content Social-Media-Algorithmen oder sonstigen Plattformen auszuliefern.
Natürlich werde ich dadurch wahrscheinlich weniger Menschen erreichen. Das nehme ich aber gerne in Kauf.
Wie willst du hier über Dinge urteilen?
Das hängt stark vom Thema ab.
Kunstformen wie Videospiele, Filme und Serien sind für mich eine sehr subjektive Erfahrung. Natürlich gibt es einzelne Elemente, die sich halbwegs objektiv beurteilen lassen. Trotzdem lehne ich es ab, ein starres Bewertungsschema darüberzulegen und am Ende beispielsweise zu behaupten, ein Film sei eine 8,3 von 10.
Vielmehr möchte ich mein subjektives Erlebnis schildern: Was hat für mich funktioniert? Was nicht? Warum hat mich etwas begeistert oder gelangweilt?
Jemand anderes kann denselben Film sehen oder dasselbe Spiel spielen und zu einem völlig anderen Ergebnis kommen.
Damit kann ich sehr gut leben. Wenn jemand meine Einschätzung für kompletten Quatsch hält und mir anschließend erklärt, warum er das anders sieht, ist die Diskussion für mich sogar ein Gewinn für beide Seiten.
Bei Software und technischen Themen sehe ich das etwas anders. Wenn ich mir ein Tool anschaue, möchte ich möglichst objektiv darüber aufklären, was es kann und was nicht. Natürlich kann anschließend immer noch meine persönliche Einschätzung folgen, aber Fakten und Meinung sollten dabei auseinanderzuhalten sein.
Weißt du denn inzwischen, wer du bist?
Ich glaube schon.
Ich habe nicht das Gefühl, mich mit diesem Blog selbst finden zu müssen. Ich weiß eigentlich ziemlich gut, wer ich bin.
Viel spannender finde ich die Frage, wo mich meine Neugier und meine Interessen in Zukunft noch hinführen werden.
Vielleicht ist dieser Blog dafür ein ganz guter Ort. Ein Platz, an dem ich meine Gedanken sortieren, festhalten und mit anderen teilen kann.
Ob ich ihn dafür tatsächlich lange nutzen werde, weiß ich noch nicht.
Und genauso bin ich gespannt, ob dieses Interviewformat auf Dauer tragfähig sein wird.
Das hier ist schließlich das erste Interview.
Mal sehen, wohin es führt.
Wie ist dieses Interview entstanden?
Die Fragen dieses Interviews wurden von ChatGPT auf Basis meiner vorherigen Antworten generiert. Meine Antworten stammen von mir und wurden anschließend mit Unterstützung der KI sprachlich überarbeitet und zu diesem Interview zusammengestellt. Dabei war mir wichtig, meine eigenen Formulierungen und meinen persönlichen Ton beizubehalten.